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Promotion

Promotion

Eine Promotion dauert im Durchschnitt zwei bis fünf Jahre. Was schon beim Studium (mehr oder weniger) gefordert war - Organisationstalent, Selbstdisziplin, (Selbst-)Motivation, eigenständiges Arbeiten - gilt beim Promovieren in besonderem Maße. Da sich eine Promotion über mehrere Jahre erstreckt, in denen es nicht wie im Studium deutliche Zwischenschritte gibt, sind Durchhaltevermögen, Leistungsbereitschaft und Idealismus gefragt.

Die Wahl des Themas

Da sich die Promotion über Jahre erstreckt, ist die Wahl des "richtigen" Themas entscheidend. Optimal ist es natürlich, wenn ein Gegenstand, der schon in der Diplomarbeit oder an anderer Stelle im Studium bearbeitet wurde, vertieft werden kann. Dann sollte es einigermaßen absehbar sein, ob das Thema ausreichend fesselnd ist, dass man Jahre "dran bleiben" kann. Neben der Sichtung bekannter und unbekannter Literatur sind, sofern möglich, eigene praktische Untersuchungen empfehlenswert. Alle Gedanken sollten frühzeitig notiert und in eine grundsätzliche Ordnung bzw. Gliederung gebracht werden.

Zwar wird man so oder so die eine oder andere Krise durchmachen (weil es fast unvermeidlich ist, dass man eine Zeitlang nicht so recht vorankommt), aber je weniger man von Anfang an von der Doktorarbeit überzeugt war, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich eine solche Krise zu einer großen Sinnkrise auswächst.

Betreuungserfordernis

Gem. § 5 Abs. 5 PromO muss die Dissertation im fachlichen Kontakt mit einer Hochschullehrerin bzw. einem Hochschullehrer nach § 35 HG, einer außerplanmäßigen Professorin bzw. einem außerplanmäßigen Professor, einer Honorarprofessorin bzw. einem Honorarprofessor oder einer Privatdozentin bzw. einem Privatdozenten der RWTH Aachen entstanden sein.

Gem. § 5 Abs. 6 PromO bleiben entpflichtete oder in den Ruhestand versetzte Hochschullehrerinnen bzw. Hochschullehrer berechtigt, Dissertationen zu betreuen und im Sinne von § 4 Abs. 1 PromO zu begutachten.

Deshalb nehmen Doktoranden zunächst Kontakt zu einem Professor der Fakultät als Betreuer der Dissertation auf. In den meisten Fällen sind die Doktoranden zugleich Wissenschaftliche Mitarbeiter der jeweiligen Professoren. Die Betreuung erfolgt i. a. durch interne Gespräche bzw. Doktorandenseminare der betreuenden Professoren; Doktorandenseminare werden z.T. auch lehrstuhlübergreifend durchgeführt, um Anregungen anderer Professoren und Wiss. Mitarbeiter zu gewinnen. Für die Anfertigung der Dissertation werden die Doktoranden als Wiss. Mitarbeiter gemäß Anstellungsvertrag angemessen freigestellt.

Promotionsordnung

 
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